Kistenskulptur beim n.a.t.u.r Festival

Konzeptbeschreibung : Kistenskulptur - Die Reise der weißen Zitrone

Gebaut wurde eine Skulptur aus hölzernen Obst- und Gemüsekisten auf einem Areal von ca. 100m2 während des n.a.t.u.r Festivals 2012. Die Aktion erstreckte sich über die Dauer des Festivals. Die Kisten wurden nach der Installation mit dem Symbol der weißen Zitrone und mit Reiz- und Schlüsselwörtern bedruckt, z.B. Erbgut, Überfluss, Samenraub, Lebensmittel, Mutterboden, Mundraub usw.

Die Arbeit an der Serie „weiße Zitronen“  begann 2008.
Die weiße Zitrone ist auf der Suche nach einem Symbol entstanden. Sie ist Symbol für Widerstand, Aggressivität und Nonkonformismus und taucht im Kontext von Umweltzerstörung, Genmanipulation und sozialen Fragen auf.

Die weiße Zitrone tut weh durch ihre Säure und besitzt dennoch Witz.  Sie macht was sie will. Sie wird geboren und reist durch die Welt, durch den Wald, die Tropen, über Felder und über Grenzen. Auch 2010 und 2011 entstanden neue Arbeiten zu diesem Thema und die weiße Zitrone setzt ihre Reise weiter fort.

Mit der Kistenskulptur soll die Verschwendung von und die Spekulation mit Lebensmitteln und Ressourcen und die damit verbundenen Herrschaftsverhältnisse aufgezeigt werden.

Ab dem 8. Mai 2012 wurden leere Obst- und Gemüsekisten aus Holz der umliegenden Supermärkte und des Wochenmarktes gesammelt.
Auf einer Freifläche des Festivalgeländes am Zugang zur Rotunde entstand dann, unter der Mitwirkung der Besucher_Innen, eine Skulptur.

Die Kisten wurden täglich abgeholt und beim Aufbau mit Sisalschnur verbunden, d.h. die Skulptur wuchs und veränderte sich über die Dauer des Festivals.

Die Internetseite des Festivals: 2012.festival-natur.de/

Die Kistenskulptur in den Medien:

Als Video von Ebland TV

bo-alternativ am 11. Mai 2012

Ruhrnachrichten am 14. Mai 2012

Kistenskulptur beim n.a.t.u.r Festival

Impressionen von der Kistenskulptur








Bilder von der Vorbereitung und Weiße Zitronen







Und so fing es an:

Die Kisten ausfindig machen und den Marktleiter oder die Marktleiterin fragen. Handschuhe anziehen und Kisten verladen.

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Zum Beispiel auf dem Wochenmarkt.

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